Rolf Marquardt: Abschied als Bezirksrat

09. Oktober 2013

Gute Stimmung trotz Abschiedsschmerz: Rolf Marquardt (2.v.l.), umringt von Bezirkstagskollegen und Freunden.

Am 1. Oktober fand die Ehrung scheidender Bezirksräte im Europäischen Künstlerhaus Schafhof in Freising statt. Rolf Marquardt saß seit 1974 für die FDP rekordverdächtige neun Wahlperioden (= 39 Jahre !!) im oberbayerischen Bezirkstag – das gibt es so gut wie nie. Der Präsident des Bezirkstages, Josef Mederer, würdigte den Grand Seigneur der Bezirkstags-FDP mit den Worten: „Für Dich müsste man die Bezirksmedaille in Platin erfinden“.

Mederer betonte seine Vielseitigkeit, denn Rolf saß über die Jahre in beinahe allen Ausschüssen. Seine Stärke waren immer Finanzierung und Bezirkshaushalt, und legendär seien seine akribischen Haushaltsreden gewesen, denen man seine berufliche Herkunft als Mathematiker und Kaufmann angemerkt habe. Diese Expertise sei so anerkannt gewesen, dass ihm die CSU in der Vergangenheit sogar einen ihr zustehenden Platz in einem Ausschuss abgetreten hat.  Marquardt kümmerte sich um viele bezirkliche Einrichtungen, und Freude machten ihm die kulturellen Aufgaben des Bezirks, hier insbesondere die Denkmalpflege.

Während der Feierlichkeit und beim anschließenden Beisammensein herrschte gute Stimmung trotz Abschiedsschmerz.  Rolf war für unsere Fraktion wie ein „wandelndes Geschichtsbuch“ des Bezirkstages, wir  konnten von Anfang an auf seinen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Wir Bezirksrätinnen werden mit ihm gerne in Verbindung bleiben.


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